SEO für deine Kleinanzeigen-Website: So legst du als Einsteiger los

SEO-Grundlagen für deine Kleinanzeigen-Website: klare Titel, Meta-Beschreibungen, sprechende URLs, Links, Inhalte, Bilder, Ladezeit und Sitemaps.

Als Neuling in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) müssen wir verstehen, dass es keinen einfachen Weg gibt, unsere Website nach oben zu bringen. Suchmaschinen bestehen aus komplizierten Algorithmen, und sie davon zu überzeugen, dass deine Website oder Webseite einen der Top-Plätze verdient, kostet viel Zeit und Mühe.

Es gibt jedoch einige Richtlinien, mit denen du deine Website verbessern und den Bots der Suchmaschinen die entscheidenden Signale senden kannst. Doch zuallererst sollten wir alle wissen, was SEO eigentlich ist.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist die Technik, Qualität und Menge des Suchmaschinen-Traffics auf eine Website oder Webseite zu steigern. Statt um direkten oder bezahlten Traffic geht es bei SEO um unbezahlten Traffic (auch „natürliche“ oder „organische“ Ergebnisse genannt). Unbezahlter Traffic kann unter anderem über Bildersuche, Videosuche, wissenschaftliche Suche, Nachrichtensuche und branchenspezifische vertikale Suchmaschinen kommen.


1. Schreibe klare Seitentitel.

Das ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Ein klarer, direkter Titel für deine Website wirkt sich positiv auf deine Optimierung aus. Diese Faktoren solltest du berücksichtigen: Gib jeder Seite deiner Website einen eigenen Titel, der ihren Inhalt beschreibt. Formuliere kurz und klar – das hilft auch deinen Nutzern.


2. Beschreibung.

Hier geht es darum, wie eine Suchmaschine dein Meta-Tag nutzt, um deine Seite zusammenzufassen. Je nachdem, was du eingegeben hast, zeigen Suchmaschinen deine Beschreibung möglicherweise an. Wie bei den Seitentiteln solltest du darauf achten, dass jede Seite eine eigene Beschreibung hat. Schreibe eine Meta-Beschreibung mit höchstens 200 Wörtern. Füge nicht zu viele Keywords ein und wiederhole den Titel nicht in der Beschreibung. Und schließlich: Nutze die Beschreibung, um deine Seite beim Leser zu „vermarkten“, damit er auf den Titel klickt und die Seite besucht.



3. Erstelle SEO-freundliche URLs.

Die URL ist die Linkstruktur, die in der Adressleiste des Browsers und in den Suchergebnissen angezeigt wird. Eine freundliche URL sollte Folgendes erfüllen:


  • Enthalte Keywords in deiner URL.
  • Sorge dafür, dass sie leicht verständlich ist
  • Fasse dich kurz und vermeide lange URLs.
  • Verwende Bindestriche


Hier ein Beispiel:

SCHLECHTES BEISPIEL: http://www.yclas.com/SP/2211/11.html

GUTES BEISPIEL: http://www.yclas.com/2012/yclas-seo-test

Wenn du deine Website dynamisch mit Yclas erstellt hast, ist das allerdings kein Problem, denn Yclas erzeugt für deine Website ganz bequem SEO-freundliche URLs.

Mehr SEO-Tipps von Yclas findest du unter diesem Link. 


4. Füge interne und externe Links hinzu.

Interne Links sind Links auf deiner Seite, die auf andere Seiten innerhalb der Website verweisen. Es kann sich um einen weiteren Link zu deiner Website handeln oder um einen externen Link. Bei internen Links solltest du Folgendes beachten.


  • Verwende Keyword-Ankertexte oder den vollständigen Artikeltitel, um verwandte Artikel miteinander zu verlinken.
  • Achte darauf, dass die Links hilfreich und für Suchmaschinen gut verständlich sind.
  • Setze Links, die nicht nur für Suchmaschinen gedacht sind. Ein interner Link sollte dem Nutzer helfen, sich besser auf der Seite zurechtzufinden.

Unten siehst du ein Beispiel für einen internen Link.

Yclas.com verweist beim Anklicken auf eine externe Domain.


5. Mach deine Inhalte suchmaschinenfreundlich


Kipp nicht einfach Text auf deine Website, ohne ihn vorher grundlegend zu formatieren. Das verschlechtert die Nutzererfahrung und untergräbt deine SEO-Bemühungen. Es kommt nicht nur auf die Worte an, die du verwendest, sondern auch darauf, wie du deine Informationen formatierst. Deine Inhalte sollen nützlich, leicht verständlich und benutzerfreundlich sein – du solltest aber auch überlegen, wie du sie für Suchmaschinen aufbereitest.

Hier ein paar Tipps, wie du suchmaschinenfreundliche Inhalte erstellst.


  • Verwende Überschriften-Tags. H1 gehört zum Titel deines Beitrags, H2-Tags zum Haupttext deiner Beiträge.
  • Zieh die Aufmerksamkeit der Nutzer auf dich, indem du wichtige Textstellen FETT und kursiv hervorhebst.
  • Schreibe kurze Absätze.
  • Und schließlich: Wähle eine Schriftgröße, die deine Leser gut lesen können.


6. Optimiere deine Bilder.

Wie hilft die Optimierung deiner SEO? Bilder sind wichtig für eine gute Nutzererfahrung, müssen aber mit Bedacht eingesetzt werden, damit sie keine anderen Probleme wie langsame Ladezeiten oder Reaktionszeiten verursachen.

Sie liefern Suchmaschinen wichtige Kontextinformationen. Außerdem steigern optimierte Bilder die Nutzerinteraktion und das Suchmaschinen-Ranking, weil die Seite schneller lädt. Du solltest die Grundlagen der Bildoptimierung kennen, um deiner Marke die besten Erfolgschancen bei SEO zu geben.

Hier sind die Best Practices zur Bildoptimierung.


  • Lege alle Bilder in einem eigenen Ordner auf deiner Website ab.
  • Optimiere die Bildgröße: Je kleiner das Bild, desto schneller lädt die Website.
  • Beschreibe das Bild mit einem Alt-Text.
  • Optimiere die Dateinamen.
  • Verwende einzigartige Bilder.

Genau wie bei den freundlichen URLs werden Bilder mit Yclas bereits optimiert, wenn du sie in dein Dashboard hochlädst. So kannst du deine Website mit überschaubarem Aufwand optimieren.

7. Erhöhe die Ladegeschwindigkeit deiner Website. 


Für eine Website ist Geschwindigkeit entscheidend – so entscheidend, dass Google sie zu einem Ranking-Faktor gemacht hat. Im Laufe der Zeit hat Google einiges unternommen, um die Ladegeschwindigkeit von Websites zu verbessern, und Entwicklern und Webmastern eine Reihe von Tools an die Hand gegeben.

Je schneller eine Seite lädt, desto schneller können die Bots von Google sie crawlen und indexieren. Deshalb gewichten Suchmaschinen diesen Faktor stark. Wenn du die Performance deiner Website optimierst, crawlen die Bots deine Seiten effektiver und ranken sie mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Suchmaschinen.


8. Nutze Sitemaps.

Eine Sitemap ist ein Bauplan deiner Website, der Suchmaschinen hilft, all deine Inhalte zu finden, zu crawlen und zu indexieren. Sitemaps zeigen Suchmaschinen außerdem, welche Seiten deiner Website am wichtigsten sind.

Eines der gängigsten Sitemap-Formate ist XML. Mit XML-Sitemaps können Suchmaschinen eine Website richtig crawlen und indexieren, und über die Datei robots.txt kannst du allen Suchmaschinen die Sitemap mitteilen. Kurz gesagt: Sitemaps verbessern das Ranking einer Website in den Suchergebnissen und unterstützen so deine SEO-Bemühungen.



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