Alles begann 2007 mit zwei Gastgebern, die ihre Wohnung in San Francisco drei Gästen anboten. Seitdem ist der Online-Marktplatz Airbnb auf weltweit 6 Millionen aktive Inserate mit über 4 Millionen Gastgebern gewachsen.
Jeden Monat kommen 14.000 neue Gastgeber auf die Plattform.
Bis Februar 2022 haben diese Gastgeber insgesamt sagenhafte 150 Milliarden Dollar Umsatz erzielt. Und die Ferienvermietungsbranche wächst weiter stetig.
Allein 2020 gab es Berichten zufolge weltweit 115.000 Unternehmen für Ferienvermietung. Dreiundzwanzigtausend davon allein in den USA.
Das Alleinstellungsmerkmal von Airbnbs Online-Vermietungsmarktplatz
Airbnb hat sich zwar ein riesiges Stück vom Kuchen gesichert, aber eben nicht den ganzen Kuchen. Es gibt viele Konkurrenten für Marktplätze für Ferienunterkünfte oder Wohnungsbuchungen wie Airbnb.
Zum riesigen Erfolg wurde Airbnb, weil es Gästen auf der Suche nach persönlicheren Unterkünften Alternativen bot.
Während klassische Reisende Hotels oder Hostels gebucht hätten, bot ihnen die Airbnb-Plattform ein authentischeres Erlebnis vor Ort, indem sie Zimmer oder Häuser von Gastgebern buchen konnten.
Damit hat Airbnb mit seiner „kollaborativen Reiserevolution“ eine über 1000 Jahre alte Hotelbranche aufgemischt – und zum Boom der Sharing Economy beigetragen.
Allein in den USA sollten Prognosen zufolge bis Ende 2021 mehr als 85 Millionen Menschen Sharing-Economy-Dienste wie Airbnb nutzen.
Worauf achten Menschen bei privaten Unterkünften?
Laut einer Umfrage unter 844 Personen, die bereits eine Airbnb-Unterkunft gebucht hatten, haben sich 61 % für eine Unterkunft über die Plattform entschieden, weil sie günstiger war als ein Mittelklassehotel.
Außerdem schätzen die Menschen gut gelegene Unterkünfte und eine gute Ausstattung. Ganz oben auf der Liste stehen dabei Pools, WLAN und gut ausgestattete Küchen.
Ebenso können Gäste über die Inserate auf Airbnb einzigartige Unterkünfte entdecken, die sie sonst nirgendwo finden. Eine Reisegruppe konnte zum Beispiel eine Unterkunft über einem Pferdestall buchen.
Darüber hinaus sind Airbnb und andere Vermietungsmarktplätze vollgepackt mit Funktionen, die es Gästen und Gastgebern leicht machen, zueinanderzufinden. So lässt sich zum Beispiel ein Konto dank Google- oder Social-Media-Anbindung im Handumdrehen anlegen.
Die getrennten Nutzerrollen (Gäste und Gastgeber) sind auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten, etwa mit anpassbaren Suchfiltern für bestimmte Unterkunftsarten, Budgets und Ausstattungsmerkmale. Auch die Unterkunftsseiten sind umfassend und zeigen neben den üblichen Details auch Karten, Fotos und Bewertungen.
Bei Airbnb ermöglichen diese Funktionen es Eigentümern, ihr Zuhause ganz einfach zu vermieten, während die Plattform sich um die Zahlungen kümmert.
Trotzdem hat Airbnb beim Betrieb seiner Plattform mit einigen Herausforderungen zu kämpfen – die meisten davon liegen womöglich außerhalb ihres Einflusses (etwa wenn Nachbarn sich über laute Gäste beschweren). Ein weiteres Beispiel: Gastgeber zahlen hohe Strafen, wenn sie eine Buchung stornieren, selbst wenn sie das für ungerechtfertigt halten.
Teste deine Marktplatz-Idee in der Praxis
Es begann 2007 mit einer Luftmatratze und drei Gästen. Ein paar Jahre später mussten die Gründer so viele Hindernisse überwinden, dass sie zwischenzeitlich sogar Frühstücksflocken verkauften, um über die Runden zu kommen.
Dann sahen sie sich ihre Daten an und erkannten ein gemeinsames Muster bei den Fotos ihrer Inserate: Sie waren furchtbar. Kurz darauf ließen sie hochauflösende Fotos für ihre Inserate machen – und ihr Wochenumsatz verdoppelte sich auf 400 $ pro Woche.
Fang genauso klein an. Starte mit einem sogenannten MVP (Minimum Viable Product).
Ein MVP oder Minimum Viable Product ist die einfachste „verkaufsfähige“ Version eines Produkts oder einer Dienstleistung, die du anbieten kannst. Richtig umgesetzt, bringt ein MVP viele Vorteile mit sich. Du verstehst die Nachfrage nach deinem Angebot besser, kannst immer bessere Versionen deines Produkts veröffentlichen, findest deine ersten Kunden und sicherst dir vielleicht sogar eine Finanzierung.
Und genau das hat der Gründer des Unternehmens, das Amazon für 1,2 Milliarden Dollar gekauft hat, als Erstes getan.
Nick Swinmurn von Zappos wollte ein Paar Schuhe kaufen, fand sie aber im nächstgelegenen Einkaufszentrum nicht. Also kam er auf die Idee, eine einfache Website zum Verkauf von Schuhen zu bauen, und bat ein Schuhgeschäft vor Ort, Fotos machen zu dürfen.
Er lud die Fotos auf die Website hoch, bekam einige Bestellungen und ging zurück in das Schuhgeschäft, um die Schuhe zu kaufen und zu verschicken. Er verdiente damit zwar nicht viel, lernte aber, dass es einen Markt für seine Idee gab.
Investiere neben deinem MVP auch etwas Zeit in Marktforschung, um das MVP deines Vermietungsmarktplatzes zu entwickeln. Marktforschung hilft dir, deine Kunden zu identifizieren, zu erfahren, was sie von deinem Produkt halten, dein Angebot mit der Konkurrenz zu vergleichen und einzuschätzen, ob dein Marktplatz profitabel sein wird.
Ein einfacher Einstieg ist zum Beispiel SurveyMonkey, um Nutzer zu fragen, wonach sie suchen.
Ein MVP (ein minimales Produkt für den Start) hilft dir außerdem herauszufinden, ob dein Wertversprechen stimmt. Und es zeigt dir, ob du dein Wertversprechen online richtig kommunizierst.
Plane die Funktionen deines Online-Vermietungsmarktplatzes
Damit eine Marktplatz-Website wie Airbnb funktioniert, sprichst du zwei verschiedene Nutzergruppen an: deine Gastgeber und deine Gäste. Einige Funktionen brauchen beide Gruppen, etwa Anmeldung, Nachrichten, Geolokalisierung und Zahlungen.
Daneben gibt es Funktionen speziell für Gastgeber, wie das Einstellen und Verwalten von Unterkünften. Gäste möchten bequem suchen und die Ergebnisse nach bestimmten Kriterien wie Lage und Preis filtern können.
Wie verdient Airbnb mit seinem Online-Marktplatz Geld?
Airbnb verdient hauptsächlich an Servicegebühren aus Buchungen. Gästen werden bis zu 14,2 % Servicegebühr berechnet, Gastgeber zahlen 3 % pro Transaktion.
Zusätzlich verlangt Airbnb von Gastgebern eine Provision von 10 %. Außerdem bietet Airbnb gegen Bezahlung an, Inserate zu bewerben.
Für deinen Marktplatz kannst du aus 6 Erlösmodellen wählen.
- Anmelde- oder Registrierungsgebühren
- Abo-Gebühren
- Gebühren für das Einstellen von Anzeigen
- Transaktionsgebühren
- Gesponserte oder hervorgehobene Anzeigen
- Gegebenenfalls Werbung von Drittanbietern
Starte deine Marktplatz-Website mit Yclas
Je nachdem, wo du lebst, kostet der Aufbau einer Marktplatz-Website wie Airbnb in der Regel rund 300.000 $. Und das kann über 3.000 Stunden dauern.
Du hast nicht so viel Geld oder Zeit für deinen Online-Marktplatz? Dann bau eine Airbnb-ähnliche Website mit der Marktplatz-Lösung von Yclas. Dank fertiger Vorlagen, die du anpassen kannst, musst du für den Start kein Designteam beauftragen.
Und da die Funktionen bereits in die Software integriert sind, brauchst du keine Programmierkenntnisse.
Yclas ist außerdem mit mehreren Zahlungs-Gateways integriert, damit Zahlungen für deine Gastgeber und Gäste sicher und bequem ablaufen. Leg noch heute los.